Adidas Sportswear

Adidas Sportswear

Die Erfolgsgeschichte von Adidas begann im Jahre 1920 in Herzogenaurach nahe Nürnberg. Die zwei Brüder Adolf und Rudolf Dassler entwickelten dort den ersten Schuh speziell für Läufer. Er sollte eine optimale Anpassung an die Anforderungen des Sports darstellen. Damals wurde die sportliche Erfindung für 2 Reichsmark verkauft. Insbesondere Adolf „Adi“, der Handwerker unter den Beiden, verbesserte seine Erfindung immer wieder und passte sie weiter den aktuellen Bedürfnissen an. Im Jahr 1925 fanden die ersten Spezialschuhe für Fußball und Leichtathletik, mit Stollen und Dornen, den Weg in den Verkauf. Schnell wurde Adi klar, dass das Gewicht der Schuhe verringert werden musste, um die besten Voraussetzungen für die unterschiedlichen Laufstrecken bereitzustellen. Ihren ersten Auftritt bei den Olympischen Spielen feierten die Adidas Schuhe im Jahr 1928 in Amsterdam. Ständige Verbesserung, Qualitätssteigerung und Entwicklung neuer Modelle, immer speziell auf die jeweiligen Sportarten abgestimmt, machten das Unternehmen immer bekannter.

Adi Dassler Schuhfabrik

Blick in die Schuhfabrik von Adi Dassler

So wurde die Firma am 18. August 1949 durch Adi Dassler in das Handelsregister unter dem Namen: „Adi Dassler Adidas Schuhfabrik“, der sich aus Adis Vor- und Zunamen erschließt, eingetragen. Kurz danach trennte sich sein Bruder Rudolf Dassler, der zuvor noch in der Geschäftsführung gearbeitet hatte, von Adidas, um das Konkurrenzunternehmen Puma zu gründen.

 

Adi Dassler mit einigen seiner Schuhe

Adi Dassler mit einigen seiner Schuhe

Adi Dassler legte stets viel Wert auf Qualität und Funktionalität seiner Schuhe. Er scheute sich nicht, persönlich bei Spielen dabei zu sein, um noch vor Ort seine Schuhe den Bodenverhältnissen anzupassen. So war er auch 1954 in Bern, wo er aktiv mithalf und so ebenfalls ein Teil des „Wunders von Bern“ wurde. Bis in die 70er arbeitete Adi Dassler an der Erfolgsgeschichte seiner Sneaker, bis er schließlich 1978 verstarb und seinem Sohn Horst Dassler das Unternehmen vererbte.
Das Unternehmen blieb auch nach dessen Tod, 9 Jahre nach dem Tod seine Vaters, weiter im Familienbesitz. Erst nachdem das revolutionäre Sohlensystem TORSION® eingeführt wurde, wandelte man Adidas in eine Aktiengesellschaft um und nach 70 Jahren schied die Familie Dassler aus dem Unternehmen aus. Im Jahr 1990 kauft der französische Geschäftsmann und Politiker Bernard Tapie 80% der Anteile. Bis der Franzose Louis Dreyfus in den Jahren 1993 bis 2001 die Führung übernimmt und Adidas an die Börse bringt. 1997 übernimmt Adidas die Salomon AG Gruppe, zu dieser gehört u.a. auch die Golfmarke TaylorMade, und verkaufte unter dem Namen „Adidas Salomon AG“ auch Wintersport Artikel. 2005 schließlich kauft die finnische Amer Sports Corporation das Unternehmen und ändert den Namen ein Jahr später in „Adidas AG“.

Reebok Logo

2005: Adidas fusioniert mit Reebok

Auch Reebok wurde in diesem Jahr von Adidas aufgekauft und konnte dadurch weitere Sportbereiche mit einer breiteren Produktpalette abdecken. Mittlerweile zählen nahezu 170 Tochtergesellschaften zu Adidas, die dafür sorgen, dass man weltweit von den Produkten profitiert. Das Unternehmen kam aber in all den Jahren nie von seinen Grundsätzen ab und entwickelte seine Produkte stets nach dem Grundsatz: Kompetenz in allen Bereichen des Sports, rund um den Globus. So erhielt es sich auch die letzte existierende Sportschuhproduktion Deutschlands und entwickelt in Scheinfeld Maßanfertigungen, vom Prototypen bis hin zum Hochleistungsprodukt. Sportswear von Adidas bedeutet auch heute noch Spitzenprodukte in Topqualität, und das nicht nur im Bereich Sport sondern auch in Sachen Lifestyle.

Adidas Commercial 2012 feat. Nicki Minaj, Big Sean, 2NE1, Derrick Rose, Jeremy Scott