Adidas und der Sport

Werbeanzeige für Adidas Basketball Trikots

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Seit den Anfängen des Unternehmens „Adidas“ verfolgte sein Gründer Adi Dassler ein Ziel: jedem Sportler einen optimal angepassten Schuh für seine Sportart zu bieten. Auch heute, nachdem die Unternehmensführung von Adidas immer wieder gewechselt hat, steht dieses Ziel nach wie vor an erster Stelle. Immer wieder wurde die Produktpallette in Sachen Sportartikel erweitert, so dass auch der Bereich Streetwear erfasst werden konnte. Dennoch sind das Unternehmen und seine Produkte besonders auf Sportveranstaltungen und bei den Olympischen Spielen vertreten, um die Teilnehmer mit dem optimalen Equipment auszustatten. Schuhe sind schon lange nicht mehr nur das Einzige, auf das sich Adidas spezialisiert hat. Auch Accessoires und Bekleidung gehören zur festen Ausstattung. Nach dem Zusammenschluss mit Reebok erreichte Adidas eine noch größere Präsenz bei Athleten, Teams und Sportveranstaltungen. Dennoch liegen die Schwerpunkte besonders in den Bereichen Basketball, Fußball und Laufsport. In diesen Sportarten ist der Sportschuh mit den berühmten drei Streifen nicht mehr weg zu denken. Selbstverständlich ist mittlerweile auch die passende Sportbekleidung des Labels hoch geschätzt. Adidas gehört neben Nike zu den führenden Sportartikelherstellern der Welt und ist der erste Ansprechpartner in Sachen Ausstattung mit bester Funktionalität und Qualität.

Adidas und der Laufsport

Adidas Laufschuh, der bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin verwendet wurde

Adidas Laufschuh, der bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin verwendet wurde

Ursprünglich entwickelte Adi Dassler seinen ersten Turnschuh für Läufer. Der Schuh sollte optimal an die Bedürfnisse des Sportlers angepasst sein, sollte aber gleichzeitig auch eine schützende Aufgabe erfüllen und jeglichen, äußeren Einwirkungen standhalten. Ein paar Jahre später kamen die ersten Spezialschuhe mit Stollen und Dornen auf den Markt, die optimale Voraussetzungen für die unterschiedlichsten Laufstrecken boten. Bei den Olympischen Spielen im Jahr 1928 versuchte Adi Dassler, in Zusammenarbeit mit aktiven Sportlern, seinen Turnschuh noch einmal zu verbessern. In diesem Jahr holte auch die erste Athletin, Lina Radke-Badtschauer, ihre erste Goldmedaille in Schuhen von Adidas. Einige Zeit später, in den 50er Jahren, macht es ihr der Athlet Emil Zatopek ebenfalls in Adidas Laufschuhen nach, und gewinnt innerhalb einer Woche 3 Goldmedaillen. Das Besondere an diesen Laufschuhen waren die auswechselbaren Dornen. Als die ersten Nylon Halbsohlen für Sprintschuhe auf den Markt kommen, beginnt die Ära der Adidas Runningschuhe erst richtig. Bei den Olympischen Spielen im Rom setzen 75% der Sportler auf die Sneaker der Marke mit den drei Streifen. Danach erscheint der Allroundtrainingsschuh „Rom“. Im Jahr 1964 wird der leichteste Laufschuh, der zu dieser Zeit produziert wird, veröffentlicht. Er trägt den Namen „Tokio 64“ und bringt gerade einmal 135 Gramm auf die Waage. Nachdem dann auch Edwin Moses den Hürdenlauf über 400m in Montreal gewinnt, wird der TRX „Joggingschuh“ vorgestellt.

Jesse Owens bei den Olympischen Spielen 1936

Jesse Owens bei den Olympischen Spielen 1936

1985 bewertet die Stiftung Warentest den Laufschuh „Marathon Training“ mit „sehr gut“. Drei Jahre danach wird das revolutionäre Sohlensystem „Torsion“ entwickelt, das auch heute noch die Laufsohlen der Adidas Laufschuhe ausmacht. Das bekannte Modell „Gazelle“ von Adidas kommt 1992 zum ersten Mal auf den Markt und erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit. Im Jahr 2002 wird eine weitere Sportschuhinnovation eingeführt, der ClimaCool® mit einem 360°-Ventilationssystem. Die Kombination der modernen und atmungsaktiven Materialien macht es möglich, tatsächlich „die Brise“ zu fühlen. Einen Monat später kommt das zweite Highlight des Jahres „a³“ (gesprochen „a-cubed“). Diesen seltsamen Namen bekommt der Schuh durch seine drei wichtigsten Vorteile: Führen, Beschleunigen und Dämpfen. Die Verbesserungen und Weiterentwicklungen der Adidas Sportschuhe haben sich immer wieder ausgezahlt, und machten Adidas zu einem festen Bestandteil im Sport, egal ob für die Athleten selbst oder als Sponsor für Sportevents. Sicher wäre Adi Dassler, der Namensgeber und Gründer von Adidas, stolz auf sein Werk, denn er hat den Anfang gemacht und heute sind Runningschuhe von Adidas von den Laufstrecken nicht mehr weg zu denken.

Adidas und der Fußball

Skulptur von Fußballschuhen aus den 50er Jahren

Skulptur von Fußballschuhen aus den 50er Jahren

In den 50er und 60er Jahren wird Adidas zu einer festen Größe im Fußball, und hat sich diesen Status bis heute bewahrt. Der bewegendste Moment in der Adidas Fußballgeschichte ereignet sich im Jahr 1954 in der Schweiz. Die Fußball-Weltmeisterschaft ist in vollem Gange und Adi Dassler höchstpersönlich ist vor Ort, um aktiv als Schuhmacher zu helfen. In der Spielpause passt er die Schuhe der Sportler mit auswechselbaren Schraubstollen den Bodenverhältnissen an. Sicher war es auch sein Verdienst, dass die deutsche Mannschaft als erfolgreiche Sieger vom Feld gingen.

1954: Deutschland wird Fußballweltmeister und geht mit dem "Wunder von Bern" in die Sportgeschichte ein

1954: Deutschland wird Fußballweltmeister und geht mit dem „Wunder von Bern“ in die Sportgeschichte ein

„Adidas“ war live dabei, als das „Wunder von Bern“ geschah und unterstützte das Team mit individuell angepassten Schuhen, die kurz darauf den verdienten Namen „Weltmeister“ bekamen. Danach war der Erfolg von Adidas in Sachen Fußball kaum mehr zu bremsen. Der Weltfußballverband nimmt Adidas 1956 als Sponsor auf. Auch in Chile werden die Adidas Sneaker in allen 32 Spielen getragen. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1970 in Mexiko benutzt man sogar zum ersten Mal einen von Adidas entwickelten Ball mit Namen „Telstar“. Stolz konnte Adidas dann behaupten, mit ihrem Ball wurden die Tore geschossen. Danach gewinnt Deutschland im Jahr 1972 die Europameisterschaft und wird zwei Jahre später auch Weltmeister – auch dieses Mal wieder mit den Schuhen von Adidas. In Argentinien kommt dann der „Tango“ zum Einsatz. Auch hier werden wieder Tore mit den Bällen von Adidas erzielt. Kurz danach wird der „Copa Mundial“ zum meistverkauften Fußballschuh aller Zeiten. Noch heute wird er getragen und in Deutschland auch weiterhin produziert. Unter Führung des Trainers Jupp Derwall ist die Mannschaft beim Gewinn der Europameisterschaft komplett von Adidas eingekleidet.

Adi Dassler bewundert sein Meisterwerk

Adi Dassler bewundert sein Meisterwerk

Selbstverständlich war Adidas auch bei der Weltmeisterschaft 1986 der Mittelpunkt in Mexiko, denn diesmal kommt der offizielle „Azteca“ Spielball, bestehend aus Synthetik, zum Einsatz. Durch die ständige Präsenz und die Unterstützung im Fußball, wird im Jahr 1994 ein großes Nachwuchsturnier in den USA mit den Adidas Bundesligavereinen veranstaltet. Das Turnier wird nach dem “Predator“ Fußballschuh, der im gleichen Jahr entwickelt wird, benannt und trägt seither den Namen „Adidas Predator-Cup“. Ab 1995 beginnt Adidas dann, eigene Sportveranstaltungen ins Leben zu rufen, u.a. auch Fußballevents. Adidas bleibt seinen Traditionen treu und unterstützt auch in den darauf folgenden Jahren insbesondere die Fußball-WM, aber auch die Olympischen Spiele. 2010 stammt auch der offizielle Spielball für die Fußball-WM in Südafrika von dem deutschen Traditionsunternehmen. Noch heute ist Adidas ein zuverlässiger Sponsor und Ausstatter von Sportevents und Athleten, und besonders der Fußball profitiert immer wieder von den hochwertigen Fußballschuhen und Sportartikeln des Unternehmens.

Adidas und der Basketball

Adidas Basketballschuhe: "Bright Lights – Big City" Pack

Adidas Basketballschuhe: „Bright Lights – Big City“ Pack

Auch im Bereich Basketball gehört Adidas zu den führenden Ausstattern. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn das Unternehmen wurde im Lauf der Jahre zu einem führenden Schuhhersteller im Bereich Basketball. Im Jahr 1969 erkannte Adi Dassler die fehlende Qualität der Basketballschuhe. Durch mehrere Tests mit verschiedenen, von ihm gefertigten Schuhen, bemerkt er eine Schwäche im Zehenbereich. Schnell kommt ihm die Idee, einen besonderen Schutz in diesem Bereich des Schuhs anzubringen. So entsteht der erste „Superstar“ Sneaker mit der Zehenkappe, die später weltberühmt werden sollte. Heute ist diese muschelartige Gummi-Zehenkappe, auch „Shelltoes“ genannt, robuster und besser ausgearbeitet, und der Superstar sowie das „Pro Modell“ sind heute fester Bestandteil unserer Streetwear-Szene.

Adidas Originals Superstar 80s

Adidas Originals Superstar 80s

Der Siegeszug des „Superstar“ beginnt im Jahr 1980, als der ursprünglich als Basketballschuh konzipierte Sneaker an Popularität durch die Hip Hop Szene gewinnt. Nachdem Adidas mit Reebok fusioniert, wird das Label offizieller Ausstatter von 30 Teams in der NBA. Viele Spieler in der Vergangenheit und auch heute werden von Adidas gesponsert. Darunter sind Stars wie: Kareem Abdul-Jabbar, Tracy McGrady, Dwight Howard, Chauncey Billups, Derrick Rose, Quincy Pondexter, Brandon Knight, Eric Gordon, Michael Beasley, Josh Smith und Tim Duncan. Kobe Bryant bekommt 1998 mit dem „KB8“ sogar seinen ersten eigenen Signature Schuh, der über die Jahre immer wieder äußerst erfolgreich neu aufgelegt wird. Auch Kevin Garnett und Gilbert Arena arbeiten bis 2010 erfolgreich mit Adidas zusammen.

Jeff Teague trägt einen Adidas adiRose 2.5 Brenda

Jeff Teague trägt einen Adidas adiRose 2.5 Brenda

Die Basketball Sneaker von Adidas sind nahezu unschlagbar und mittlerweile gibt es eine wirklich ansehnliche Auswahl. Die bekanntesten und beliebtesten Signature Modelle sind u.a. TMAC 3 von Tracy McGrady, Derrick Rose‘s adiZero Rose 1.5 und natürlich Kobe Bryans KB8, sowie der Ewing Conductor von Patrick Ewing.

 

 

 Adidas Commercial: Derrick Rose – A Legend Will Rise